Als ich die Augen öffnete, durchzog mich ein stechender Kopfschmerz. Was war das? und was war gestern Abend passiert?
Ich versuchte mit meinem brummenden Schädel mehr oder weniger zu Denken. Nach und nach dämmerte mir wie ich mit Tim noch einige Drinks und Tequilas vernichtet hatte. Genau diese hatten mich nun vernichtet.
Langsam ging bzw taumelte ich in meine rosa Küche um ein Müsli zu zaubern. Ich sah in meinem leeren Kühlschrank und schnappte das einzige was sich noch darin befand. Die Milch! Während ich mein Müsli nun in die Schüssel schüttete traf mich der Schlag. In 2h kommt der Fremde, den ich nicht einmal nach seinem Namen gefragt hatte zum Essen! Ein Schock und 1ooo Fragen schossen mir in den Kopf, der immer noch recht weh tat. Was zieh ich an? Was koche ich? und das Hauptproblem wo bekomme ich auf die schnelle ein paar Lebensmittel?
Ich war schockiert ließ alles stehen un liegen und huschte ins Bad, in der Hoffnung nicht über meine eigenen Füße zu stolpern.
Als ich mich in den Spiegel sah traf mich glatt der zweite Schock! Ich würde wohl eine Menge Schminke brauchen um das Elend zu überdecken!
Alles was mein Beautycase hergab landete auf meinem Gesicht und nach einer viertel Stunde strahlte ich so gut es eben ging.
Auch ein Supermarkt war nicht weit und ich beschloss das Einzige zu zaubern was auch funktionieren würde. Spagetti Bolognese. Immerhin sah er aus wie ein Italiener, was sollte er also gegen Nudeln haben?
Ich hoffte inständig mit meiner Entscheidung nicht falsch zu liegen und rannte in den Lebensmittelmarkt an der nächsten Ecke. Auch das Kochen des Ganzen klappe wieder erwarten problemlos und schmeckte. Das fand zumindest mein Gaumen.
Ich hatte also noch Zehn Minuten um etwas zum anziehen zu finden. Da ich bei all dem Gewusel aber schon daran gedacht hatte, kam nur ein Kleid in Frage.
Kaum war es ordentlich zurecht gezupft klingelte es und mein Herz rutschte in die nicht vorhandene Hose.
Langsam ging ich zu Tür. Er sollte schließlich nicht den Eindruck bekommen als wär ich total aufgeregt und hätte schon die ganze Zeit hinter der Tür gelauert.
Er grüßte mit einem freundlichen "Hallo, schick siehst du aus!", ich stotterte ein "Danke" und bevor ich mich versah stand er in meiner Küche!


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