Was denkt Ihr?

Montag, 24. März 2014

Meinugen?!

Einen wunderschönen Guten Morgen! :3

Nach dieser kleinen Leseprobe von gestern Abend hätte ich nun gern euer Feedback?!

Wie gefällt euch die Story und die Schreibweise?
&' habt ihr Anregungen, Kritik oder schon eine Ahnung wie die Geschichte endet?

Ich freude mich auf eure Kommentare.
Bis zum nächten Kapitel, genießt den Morgen &' das wundervolle Wetter! ^-^

Kapitel 6 - Das Essen, der Fremde!

"Schön wohnst du hier!" meinte er, nachdem er sich einige Minuten in meinem karg eingerichteten Wohnzimmer umsah. "Nur die rosa Küche ist etwas ... naja, nicht so meins!" meinte er mit einem verschmitzten Lächeln. Er fand sie also grauenvoll, aber ich wollte ihm nicht böse sein und bat ihn sich zu setzen. In der Zeit holte ich zwei Teller aus meinem nicht sonderlich aufgeräumten Schrank, zupfte einige Spagetti darauf und übergoss sie mit der fabelhaften Soße.


Ich stelle die Teller auf den Tisch und wartete auf seinen Gesichtsausdruck, der verwunderlicher Weise recht positiv ausfiel. Man konnte fast meinen es würde ihm optisch gefallen. Während ich ihn so beobachtet und mich zurückhalten musste nicht wieder in seinen braunen Augen zu versinken, setze ich mich ebenfalls. 
"Guten Appetit" meinte ich und hing ein "Ich habe lange nicht mehr gekocht!" hinterher.
Langsam stocherte er in der Soße und füllte eine Gabel. Wie konnte man nur so aufgeregt sein, ob die Meinung nun positiv ausfallen würde? Doch sein Gesicht verzog sich nicht und er aß beinah genüsslich weiter. "Es ist wohl an der Zeit das du mir deinen Namen verrätst!" meinte er, und ich war sehr erleichtert das Thema nicht selbst anfangen zu müssen. "Nina" schmatze ich. Wohl aus reiner Höflichkeit meinte er das es ein wunderschöner Name sei. Naja wenn er meint, dachte ich! "Ich bin Antonio" Was die Frage nach sich zog ob er nun wirklich Italiener sei. So redeten wir darüber wie er aufgewachsen war und wie es ihn nach Paris verschlagen hatte. Meine Faszination konnte ich wohl kaum verbergen, da ich einfach alles hinterfragte.


So verheimlichte er mir nicht einen Tanzkurs belegt zu haben und Tatsächlich war was auch einer meiner wenigen Talente. So fragte er mich ob wir denn nicht ein Tänzchen wagen wollen würden. Ich willigte ohne zu überlegen ein. Wir standen also auf und er umfasste mit seinen staken Händen meine Tallie. Es war zum dahin schmelzen. Auch die Schritte saßen und ich fühlte mich als würde ich schweben. Nach mir hätte der Abend wohl ewig so weitergehen können, doch im Augenwinkel sah ich meine Küchenuhr. Halb 7? In seinen Armen hatte ich die Zeit total aus den Augen verloren.
Mein Blick auf die Uhr bleib wohl nicht unbemerkt. "So, ich werde mich dann auch so langsam auf den Heimweg machen!"
Leicht traurig nickte ich und mich überfiel die Angst ihn nie wieder zu sehen.
Wir gingen zur Tür und von Schritt zu Schritt wurde ich aufgeregter. Was sollte ich jetzt sagen? Ihn einfach so gehen lassen?
Doch er kam mir zu vor. "Ich hoffe doch wir sehen uns wieder meine Schöne?" meinte er und wieder grinste ich innerlich wie ein Vollidiot. "Klar!" sagte ich und sah ihn verträumt an. Mit einem Kuss auf die Wange verabschiedete er sich und war bevor ich reagieren konnte verschwunden. Ja! Er hatte mich geküsst und langsam konnte ich die Verliebtheit in mir nicht mehr leugnen.

Kapitel 5 - Die Vorbereitung

Als ich die Augen öffnete, durchzog mich ein stechender Kopfschmerz. Was war das? und was war gestern Abend passiert? Ich versuchte mit meinem brummenden Schädel mehr oder weniger zu Denken. Nach und nach dämmerte mir wie ich mit Tim noch einige Drinks und Tequilas vernichtet hatte. Genau diese hatten mich nun vernichtet.
Langsam ging bzw taumelte ich in meine rosa Küche um ein Müsli zu zaubern. Ich sah in meinem leeren Kühlschrank und schnappte das einzige was sich noch darin befand. Die Milch! Während ich mein Müsli nun in die Schüssel schüttete traf mich der Schlag. In 2h kommt der Fremde, den ich nicht einmal nach seinem Namen gefragt hatte zum Essen! Ein Schock und 1ooo Fragen schossen mir in den Kopf, der immer noch recht weh tat. Was zieh ich an? Was koche ich? und das Hauptproblem wo bekomme ich auf die schnelle ein paar Lebensmittel?

Ich war schockiert ließ alles stehen un liegen und huschte ins Bad, in der Hoffnung nicht über meine eigenen Füße zu stolpern.
Als ich mich in den Spiegel sah traf mich glatt der zweite Schock! Ich würde wohl eine Menge Schminke brauchen um das Elend zu überdecken! Alles was mein Beautycase hergab landete auf meinem Gesicht und nach einer viertel Stunde strahlte ich so gut es eben ging.


Auch ein Supermarkt war nicht weit und ich beschloss das Einzige zu zaubern was auch funktionieren würde. Spagetti Bolognese. Immerhin sah er aus wie ein Italiener, was sollte er also gegen Nudeln haben?

Ich hoffte inständig mit meiner Entscheidung nicht falsch zu liegen und rannte in den Lebensmittelmarkt an der nächsten Ecke. Auch das Kochen des Ganzen klappe wieder erwarten problemlos und schmeckte. Das fand zumindest mein Gaumen.

Ich hatte also noch Zehn Minuten um etwas zum anziehen zu finden. Da ich bei all dem Gewusel aber schon daran gedacht hatte, kam nur ein Kleid in Frage.
Kaum war es ordentlich zurecht gezupft klingelte es und mein Herz rutschte in die nicht vorhandene Hose.
Langsam ging ich zu Tür. Er sollte schließlich nicht den Eindruck bekommen als wär ich total aufgeregt und hätte schon die ganze Zeit hinter der Tür gelauert.
Er grüßte mit einem freundlichen "Hallo, schick siehst du aus!", ich stotterte ein "Danke" und bevor ich mich versah stand er in meiner Küche!

Donnerstag, 13. März 2014

Kapitel 4 - Der Club & der Kerl!?

Der besagte Club war zwei Querstraßen weiter. Es war ein großes rotes Gebäude, welches sich "Rex" nannte. Ich überlegte wie lang ich wohl in keinem Club mehr gewesen war. Da ich mich an das letzte mal nur düster in Erinnerung hatte, wusste ich, das es womöglich schon einige Jahre her war!
Wir standen eine Weile in der Schlange und noch immer quasselte Tim wie ein Buch. Ich hatte schon auf der Hälfte des Weges aufgehört zuzuhören. Es war einfach zu viel Input!
Da erblickte ich am Eingang einen hübschen dunkelhaarigen Mann. Attraktiv, groß und mit einem atemberaubenden Lächeln. Als wir die Disco betraten, versuchte ich Tim mit einem Gang zur Toilette abzuwimmeln. Doch eigentlich folgte ich dem Unbekannten zur Bar.


Ich genehmigte mir einen Cocktail. Beim Warten auf meinen Martini betrachtet ich die unzähligen Spirituosen die hinter der Bar standen. Mit dieser Masse konnte man glatt die ganze Stadt abfüllen, dachte ich und musste leicht Schmunzeln. In diesem Moment nahm tatsächlich der Fremde neben mir Platz. So zögerte ich nicht und sprach ihn mit einem freundlichen "Hallo!" an.


Er schien nicht abgeneigt und wir unterhielten uns ausgelassen. Okay, ich gebe zu, ich redete, er hörte zu. Immer wieder verlor ich mich in seinen tollen dunklen Augen.  Was war nur los mit mir? War ich dabei mich wie ein 16 Jähriger Teenager zu verknallen? Egal ich fand es toll und fühlte mich dementsprechend.


Die Zeit verging wie im Fluge. Als ich seinen Blick auf die Uhr bemerkte, schaute ich hektisch auch nach. schon Mitternacht? Plötzlich meinte er, er wolle nun gehen, würde sich aber freuen mich wieder zu sehen. Innerlich machte ich wohl Luftsprünge und müsste mir ein peinliches Grinsen verkneifen. Hatte er das echt gesagt? Aus Euphorie frage ich ihn promt ob er nicht zum Essen morgen Mittag vorbei kommen wolle. Kaum hatte ich es ausgesprochen bereute ich meine Idee. Kochen? Ich?
Doch bevor ich weiter überlegen konnte willigte er ein. Schnell drückte er mir seine Nummer in die Hand und verschwand in die Menge.
Endlich konnte ich mein Grinsen rauslassen. Was hatte dieser Mann, was mich von der einen auf die andere Sekunde so unbeschreiblich fesselte und glücklich machte?!
Doch nun sollte ich mich erst einmal dem nächsten Problem stellen! Was sollte ich bitteschön morgen kochen?!

Kapitel 3 - Wochen vergingen

Nach dem ich mich ein wenig eingelebt und eingerichtet hatte, fühlte ich mich so frei wie lang nicht mehr. Alles geschah wann, wie und in welcher Farbe ich das wollte. Somit wurde meine Küche kurzerhand rosé, aber es gab niemand mehr den das nur Ansatz weise störte. Eines schönen Wochenendes beschloss ich dann selbstsicher meinen ersten Streifzug durch Paris zu wagen. Natürlich besuchte ich zuerst das Wahrzeichen schlechthin. Den Eiffelturm!



Doch mir war nicht bewusst wie schnell man sich wieder einsam fühlt wenn sich Paare aller Nationen und Generationen vor einem tummel. Knutschfotos unterm Eiffelturm knipsen oder lächelnd und Händchen haltend durch die Gegend hopsen. Ich versank in einen Tagtraum, genau vor einer Woche wären wir in die Flitterwochen geflogen. Ich dachte an die warme Sonne Hawaiis, das rauschende Meer, die Gischt die sich an den Felsen bracht, an Jim … HALT! Ich erschrak fast und urplötzlich war das Gefühl wieder da, was ich all die Wochen zuvor so erfolgreich verdrängt hatte! Wieder lief mir eine Träne die Wange hinunter. Ich brauchte Ablenkung ...

"Hallo ich bin Tim" sprach plötzlich eine männliche Stimme. Ich sah zu meiner rechten un erblickte einen Mann mittleren Alters der mich anlächelte. Er sah nett aus, war aber nicht unbedingt mein Typ.


Er plapperte promt wie ein Wasserfall, wo er herkommt, was er will und was ich denn so allein in dieser Stadt treibe. Irgendwie war er aufdringlich und tat als würden wir und schon ewig kennen, aber es war schön. Schön mal wieder mit einem Menschen unverbindlich reden zu können. Dies war in den vergangen Wochen nur bedingt möglich. Jeder begann das Gespräch mit "Wie geht es dir Liebes?" Das nervt nach dem gefühlten 1oo sten mal extrem.
Wir redeten und redeten, bis es langsam zu dämmern begann.
Nett fragte er, ob wir uns im Club um die Ecke noch einen Drink gönnen wollten. Ich zögerte kurz, willigte aber ein. Warum nicht? Schließlich bin ich single!

Dienstag, 11. März 2014

Kapitel 2 - Ankunft in Paris

Paris einige Stunden später

Da war ich nun. In Paris, fernab von allem was mich belastete. Die Stadt war traumhaft schön und hier erinnerte mich nichts an Jim. Okay in der Stadt der Liebe schon etwas seltsam, aber er war nie der große Romantiker.


Mit einem der zahlreichen Taxis vor dem Flughafen fuhr ich zu meinem Häuschen welches am Rande von Paris lag. Es war ein einstöckiges, leicht verwuchertes kleines Haus. Im Vorgarten prangte das Unkraut und auch der Zaun hätte schon vor langer Zeit einen neun Anstrich gebrauchen können.


Vorsichtig öffnete ich die Tür des teilmöblierten Häuschens. Die Wände waren in kargem Weiß gestrichen und auf der Küchenzeile und den Stühlen war eine dicke Staubschicht zu erkennen.
Trotz der Arbeit die mit diesem Projekt auf mich zu kam konnte ich mir ein zartes Lächeln nicht verkneifen. Das Erste nach den ganzen letzten Monaten. Dieses Häuschen war der richtige Ort für meinen Neubeginn. Da war ich mir ganz sicher!

Kapitel 1 - Die Entscheidung

London 1990

Ich sah durch das Schaufenster des neuen Brautmodengeschäftes an der Ecke. Die schönsten Seiden- und Spitzenkleider waren ausgestellt. Noch vor ein paar Wochen war ich mir sicher, das ich bald in solch einem Traum aus Stoff und Tüll heiraten würde. Die Planungen waren abgeschlossen nur das Kleid fehlte. Doch nun?


Ich wischte mir eine Träne aus dem Auge. Nun stehe ich hier mit gebrochenem Herzen. Das Bild wie ich Jim und seine Hure in Flagranti in unserem Bett erwischte war seit jenem Abend ständig präsent. Es machte mich kaputt … was hat sie was ich nicht habe?


Eine Frage auf die ich keine Antwort mehr bekommen werde. Ich werde Jim nie wieder sehen, zu tief sitzt der Schmerz, um ihm noch einmal in die Augen schauen zu können. In seine tollen braunen Augen in die ich mich einst verliebte. Nie hätte ich an einen Seitensprung geglaubt … doch nun war alles wahr und ich allein. Ich musste hier raus um den Schmerz vergessen zu können. Zu viel in London erinnerte mich an ihn. Ich brauchte Abstand von Allem … Jim, der Hochzeit, meinem alten Leben und Abstand von meinem Alten Ich!

3 Monate später

Mit geschlossenen Augen drehte ich den Globus und tippte mit dem Finger! Paris sollte es sein. Ich dachte mir okay, warum nicht!


Ein Haus war schnelle gefunden und die Koffer ohnehin noch fast gepackt. Ich sammelte alle restlichen Klamotten aus den Ecken meines alten „Kinderzimmers“ zusammen und verabschiedete mich tränenreich von meiner Mutter. Wann ich sie wieder sehe war schließlich ungewiss. Ohne zu wissen was mich also erwartet trat ich den Flug in mein neues Leben an.